Vernissage zur Ausstellung der Berufsmaturitätsarbeiten 2026

Das Publikum verfolgt die Präsentationen von drei Berufsmaturitätsarbeiten auf der Bühne

Am Dienstagabend, 19. Mai 2026 lud das BMZ-Ambassadorenteam «Schweizer Jugend forscht» zur Vernissage von ausgewählten Berufsmaturitätsarbeiten ein. Gezeigt wurden 25 herausragende Arbeiten aus allen vier BM-Ausrichtungen unserer Schule.

Die Auswahl der ausgestellten Arbeiten erfolgte in einem zweistufigen Verfahren: Zunächst wurden geeignete Arbeiten durch die betreuenden Lehrpersonen nominiert, anschliessend traf das Ambassadorenteam die endgültige Auswahl.

Der Lichthof des Schulhauses Lagerstrasse bot den feierlichen Rahmen für die Präsentation der gezeigten Werke. Schon beim Eintreffen blätterten die zahlreich erschienenen Gäste neugierig in den schriftlichen Arbeiten oder verschafften sich einen ersten Einblick in die technischen und gestalterischen Projekte.

Im Namen des Ambassadorenteams begrüsste Dr. Frank Meier, Fachlehrer Physik an der Berufsmaturitätsschule Zürich, das Publikum und erläuterte die Anforderungen und die Zielsetzungen einer Berufsmaturitätsarbeit. In einer Tour d’Horizon zeigte er mit Beispielen die Bandbreite an Fragestellungen auf, die unsere Lernenden in den vergangenen Monaten erforscht haben. Die präsentierten Arbeiten zeugen von einem hohen Mass an Eigenständigkeit, Fachkompetenz und Innovationskraft. Sie umfassen sowohl wissenschaftlich fundierte Analysen als auch praxisorientierte Entwicklungen und Prototypen. Dr. Frank Meier gratulierte allen Jungforscherinnen und Jungforschern zur herausragenden Leistung.

Anschliessend gehörte der Abend ganz den Verfasserinnen und Verfassern der ausgezeichneten Berufsmaturitätsarbeiten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden drei ausgewählte Projekte in Kurzreferaten vorgestellt:

- Ina Talavasek aus der BM 2-Klasse EVS25a erläuterte anschaulich die Nachhaltigkeit verschiedener Schnittblumen und zeigte die Möglichkeiten auf, wie das Umweltbewusstsein der Kundschaft durch gezielte Informationsmassnahmen gestärkt werden kann.

- Der BM 2-Lernende Dimitris Beta aus der Klasse EVK25a widmete sich in seiner Arbeit dem konzeptionellen Entwurf eines selbstentwickelten Raumfahrzeugs unter Berücksichtigung realitätsnaher technischer Rahmenbedingungen.

- Jasmin Ruf und Fabrice Barbon aus der BM 1-Klasse BGB22b befassten sich in ihrer Arbeit mit der Entwicklung eines Hufeisens aus Faserverbundwerkstoffen für den Pferderennsport. Der vorgestellte Prototyp überzeugt durch geringes Gewicht sowie eine individuelle Anpassbarkeit. Er hat erste Praxistests erfolgreich bestanden und muss nun noch weiter getestet werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichte Dr. Eva Waiblinger im Namen des Ambassadorenteams allen Autorinnen und Autoren der ausgestellten Berufsmaturitätsarbeiten als Anerkennung ihrer Leistungen einen Büchergutschein.

Beim anschliessenden Apéro bot sich den Gästen die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Lernenden, die ihre Arbeiten vor Ort präsentierten und vertiefende Einblicke in ihre Projekte gewährten.

Wir freuen uns über alle gelungenen Berufsmaturitätsarbeiten unserer Lernenden und danken an dieser Stelle besonders auch den Betreuungspersonen für ihren wertvollen Einsatz im Rahmen der Talent- und Innovationsförderung.